Hier finden Sie allgemeine Fragen die wir Ihnen bereits beantwortet haben. Sie denken hier gehört mehr rein??? Gerne… geben Sie uns eine kurze Info bzw. stellen Sie uns Ihre Fragen über unser „KONTAKTFORMULAR„. Wir werden Ihre Frage und unsere Antwort dann hier veröffentlichen.

In der Bundesrepublik Deutschland ist vom Gesetzgeber festgelegt, dass Städte und Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern eine Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften betreiben müssen. Die Größe der Berufsfeuerwehr richtet sich nach der Anzahl der Einwohner, der jeweiligen Stadt. Die Berufsfeuerwehr besteht aus hauptamtlichen Mitarbeitern, die im Schichtdienst eine Feuer- und Rettungswache ständig besetzen, auf Einsätze warten und allgemeine Aufgaben im Rahmen des Wachbetriebes ausüben ( z.B. Aus- & Weiterbildung). Eine Freiwillige Feuerwehr hat in der Regel nicht besetzte Feuerwehrgeätehäuser. Nach Eingang eines Notrufes werden sie von der jeweils zuständigen Rettungsleitstelle alarmiert und fahren dann zum Feuerwehrgerätehaus um die Fahrzeuge zu besetzen.
Bei der Feuerwehr kann jeder mitmachen der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Voraussetzungen sind: körperliche Fitness und Engagement. Der Wohnort sollte natürlich nach Möglichkeit innerhalb der VG Großbreitenbach sein.
Es gibt keine Aufnahmeprüfung. Man kommt einfach zu den Ausbildungsabenden und stellt einen Aufnahmeantrag. Anschließend entscheidet die Wehrführung ob sie den künftigen Kameraden aufnehmen wollen. Sollte sie sich für die Aufnahme entschieden haben, steht ein ärztlicher Check an, der die Feuerwehrtauglichkeit bestätigt. Die Kosten dafür trägt die Stadt Großbreitenbach.

Ja, jeder Feuerwehrangehörige ist über die Feuerwehrunfallkasse versichert. Egal ob bei Einsätzen, Ausbildungsabenden oder der Fahrten zu einem der beiden Dinge.

Alle Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Großbreitenbach sind mit Funkmeldeempfängern (FME) ausgestattet. Das sind kleine Geräte die von der Rettungsleitstelle Ilm-Kreis ausgelöst werden und dann ein akustisches und / oder ein vibrations- Signal von sich geben.
Das erste Fahrzeug rückt spätestens nach fünf Minuten (meist sind wir schneller!), nach der Alarmierung aus. Die weiteren Fahrzeuge folgen meist zeitgleich bzw. je nach Tageszeit in einigen Minuten Abstand. In diesem Zeitraum sollte man sich normalerweise im Feuerwehrgerätehaus im Falle eines Alarms einfinden. Allerdings ist die StvO im Einsatzfall auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus auch für Feuerwehrangehörigen einzuhalten. Man besitzt keinerlei Sonderrechte/Wegerechte und darf somit nicht schneller fahren als erlaubt.
Nein! Allerdings muss man mindestens die Grundausbildung absolvieren. Anschließend können weitere Lehrgänge besucht werden, wie z.B. Atemschutzgeräteträger, Maschinist u.v.m. .

Nein, die notwendige persönliche Schutzausrüstung (PSA), die sich aus einer NOMEX Einsatzhose/ -jacke, Sicherheitsstiefeln, Handschuhen und Helm zusammen setzten wird gestellt. Auch eine Ausgeh-Uniform erhält man kostenlos von der Feuerwehr.

Für Einsätze während der Arbeitszeit erhält der Arbeitgeber einen Verdienstausfall der von der Stadt Großbreitenbach gezahlt wird.
Den entsprechenden Vordruck für Arbeitgeber finden Sie im Downloadbereich.
Früher war die Feuerwehr hauptsächlich mit dem löschen von Bränden beschäftigt. Doch in den letzten Jahren hat sich der Aufgabenbereich mehr und mehr in Richtung Technische Hilfeleistung verlagert. Es werden, je nach Einsatzart, viele verschiedene Geräte und Materialien benötigt. Diese können unmöglich alle auf einem Fahrzeug verladen sein. Somit gibt es sogenannte Sonderfahrzeuge (z.B. Rüstwagen für Technische Hilfeleistung oder den GW-DEKON für Dekontamination von Personen u.a.).